Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Hier gibt es (Fahrten)berichte von Vereinsaktivitäten aber auch von privaten Touren unserer Mitglieder.

Im Menu (links) findet sich bereits unsere ausführliche Vereinsgeschichte...

 

Die Fulda - Von der Quelle zur Mündung (von Rainer Cornelius) / Fotos dazu in der Bildergalerie

 

Eine Entdeckungstour des HKC  im Jahr 2009

Etappe: Wasserkuppe-Gersfeld

 

Teilnehmer: Bernd Raacke, Ulrike Fiebig, Gunhild Classen, Jürgen Opfer, Rita Dach, Klaus Dach, Reiner Cornelius

 

Von Gersfeld ging es mit dem  Wanderbus für 3 Euro pro Person auf die Wasserkuppe. Hier musste sich Jürgen Opfer, der erst um 4 Uhr nach Hause gekommen war, erst mal eine lange Hose anziehen. Es war kalt und windig. 

Unser erstes Wanderziel das Segelfliegerdenkmal.

Über das ehemalige Segelfluggelände und durch die große Quellmulde unter dem Gipfel der Wasserkuppe zur offiziellen Fuldaquelle. Auf diesem Weg haben wir 5 Quellbäche der Fulda gequert und einen Frosch gefangen.

Jürgen hat noch überschüssige Kräfte und klettert auf eine Hutebuche.

An der offiziellen Fuldaquelle. Sie ist in Basaltsteine gefasst und liegt direkt an der Wasserkuppenstraße.

Wir folgen de jungen Fulda auf eine Wiese.Dort wird zunächst meditiert und gesungen… dann geht´s an die Wurscht

Unterhalb von unserem Picknickplatz, in einer „Schlucht“ vereinigen sich die 5 Quellbächlein zu einem ordentlichen Bach. Hier werden Steine aus dem glasklaren Wasser geholt, um zu sehen, was da alles kribbelt und krabbelt. Und das ist eine ganze Menge

Survival-Training am Wildbach.

Auf dem Weg nach Obernhausen, dem am höchsten gelegenen Ort an der Fulda.

Bei Obernhausen hat sich die Fulda zu einem regelrechten Wildbach gemausert, ein ideales Gewässer für Bachforellen. 

Ulrike ist von dem Wildbach so begeistert, dass sie einen Bach-Stein mit nach Hause schleppt

Gunhild zieht es vor, Esel zu füttern.

Zum Abschluss geht´s in die Gersfelder Eisdiele. Und dort treffen wir, man glaubt es kaum, unseren alten Biolehrer Willy Wirrweitzky. Er ist 90 Jahre alt und lebt mit einer Lebensabschnittsgefährtin in einer Seniorenresidenz in Gersfeld. Und wie damals, vor 40 Jahren, erzählt er uns vom Krieg.

Und das Ganze noch einmal in der Kartenübersicht:


 

 

Die Fulda - Von der Quelle zur Mündung

 

Eine Entdeckungstour des HKC  im Jahr 2009

  1. Etappe: Gersfeld - Fulda

 

Teilnehmer: Bernd Raacke, Ulricke Fiebig, Gunhild Classen, Reiner Cornelius

Ankunft mit der Bahn in Gersfeld

Die Fulda in Gersfeld. Bernd entdeckt an dieser Stelle eine Wasseramsel.

Das Gersfelder Schloss

Unterhalb von Gersfeld ist die Fulda kein Bach mehr, sondern ein Wiesenflüsschen. (Reiner an einer Furt zwischen Gersfeld und Altefeld). Das Gefälle ist hier wesentlich geringer als oberhalb von Gersfeld, wo die Fulda ein Wildbach ist . Am Wildbach mit seinem starken Gefälle herrscht Erosion vor.

Am Wiesenflüsschen, mit seinem schwächeren Gefälle, werden die oberhalb von Gersfeld mitgerissenen Steine abgesetzt. Es entstehen Kiesbänke.

Wir haben uns an einem Wehr vor Altefeld den Kies näher angeschaut. Schwarze Steine, Basalt,  sind Mitbringsel von der Wasserkuppe. Weiße Steine, Kalk, kommen aus Obernhausen. Hellrote Steine, Ziegel, aus Gersfeld. Braunrote Steine, Buntsandstein, unterhalb von Gersfeld.

Zwischen Gersfeld und Altefeld existiert eine große Teichanlage, in der Angler, gegen Gebühr Forellen, Karpfen und andere Fische herausholen können. Wir haben uns dort Fischbrötchen mit geräucherter Forelle gekauft und die großen Störe bewundert, die der Teichwirt in „Schwimmbecken“ hält.

Altes Wiesenwehr bei Altefeld. Auf einer Eisenplanke kann man trockenen Fußes über die Fulda. Ein Drahtseil hilft beim balancieren.

Bei Lütter – der Heimat des Förstina- Rhönsprudels -  mündet die Lütter. Hier beginnt die Äschenzone. Die Äsche ist ein wohlschmeckender Fisch der kleinen, schnell fließenden Flüsse mit klarem Wasser. Die Äsche ist hier von Natur aus der dominante Fisch. Die Fulda oberhalb von Lütter wird von Anglern als Forellenzone bezeichnet. Die Bachforelle kommt aber auch noch in der Äschenzone vor. Selbst bei Hersfeld kann man in der Fulda noch Forellen fangen.

Paddeln darf man in dem Abschnitt Gersfeld-Fulda nur an 72 Tagen im Jahr und auch nur, wenn man im Verein organisiert ist. Erst ab der Stadt Fulda ist die Fulda ganzjährig freigegeben.

Fulda  - Domwiese

Fulda – Wiesenmühle

Hier werden wir zu unserer dritten Etappe starten, dem 1. Paddelabschnitt Fulda – Niederaula.

Von der Wiesenmühle ging es aber zunächst mit dem Rad zum Bahnhof und mit dem Cantus in einer halben Stunde nach Hersfeld. Radmitnahme kostenlos.